
Potsdam, das Havelland und die Havelgewässer verbindet Kultur, Natur und Geschichte auf besonders reizvolle Weise. Auf vier abwechslungsreichen Etappen erleben wir historische Städte, prachtvolle Schlösser und Parks, idyllische Seenlandschaften und malerische Inseln. Wir tauchen ein in preußische Geschichte, entdecken charmante Altstädte, genießen regionaltypische Köstlichkeiten und lassen uns von der Vielfalt der Natur entlang der Havel verzaubern. Jede Etappe hält besondere Highlights bereit: historische Bauwerke, versteckte Aussichtspunkte, ruhige Uferwege und lebendige Orte, die den Charakter Havellandes und Potsdams auf unverwechselbare Weise widerspiegeln.
Nach der Anreise zum Landhotel Potsdam nutzen wir den Nachmittag, um die Stadt auf besonders entspannte Weise kennenzulernen – mit dem Rad entlang der Alten Fritztour. Diese abwechslungsreiche Rundroute führt uns mitten hinein in die preußische Geschichte und durch einige der schönsten Landschafts- und Stadträume Potsdams. Auf unserem Weg liegen unter anderem der Marstall, heute Sitz des Filmmuseums, der Park Sanssouci, die russische Kolonie Alexandrowka sowie das Holländische Viertel. Ein Abstecher zu den Kolonnaden an der Glienicker Brücke rundet die Tour ab. Die Alte Fritztour bietet einen idealen ersten Überblick über Potsdam und lässt dabei ausreichend Zeit für Pausen, Fotos und kleine Entdeckungen am Wegesrand. Im Anschluss findet sich zwischen den roten Backsteinbauten mit ihren Giebeln und Traufen sowie den bunten Fensterläden sicher eine urige Kneipe oder ein kleines Café zur Einkehr, bevor wir am Abend in unserem Hotel zum gemeinsamen Essen erwartet werden.
Von Golm aus starten wir unsere Radtour und erreichen nach wenigen Kilometern eine im Havelgebiet einzigartige historische Einrichtung: eine Entenfanganlage, in der von 1694 bis 1714 Wildenten gefangen wurden, um den königlichen Hof in Potsdam zu versorgen. Am Übergang der Havel in den Schwielowsee liegt Geltow, geprägt von seiner historischen Backsteinkirche mit bunten Dachziegeln und an der Baumgartenbrücke eröffnen sich erste weite Blicke über die Havelgewässer. Über den Petzinsee gelangen wir in Richtung Templiner See und Pirschheide: Von der sich im Wasser spiegelnden Uferlandschaft wechseln wir in ein weitläufiges Wald- und Wiesengebiet, das zu den schönsten Naturbereichen Potsdams gehört. Schattige Wege, lichte Waldabschnitte und kleine Aussichtspunkte über den Templiner See machen diesen Abschnitt besonders angenehm. Vorbei am einstigen Luftschiffhafen – einem geschichtsträchtigen Ort, an dem zwischen 1911 und 1917 Zeppeline landeten und gebaut wurden – befindet sich heute einen modernen Olympiastützpunkt. Um die Neustädter Havelbucht mit ihren zahlreichen Bootsanlegern herum gelangen wir auf die Ostseite des Templiner Sees. Dort lädt die Gasthausbrauerei Forsthaus Templin, die sich dem Brauen alter regionaler Biersorten verschrieben hat, zu einer gemütlichen Pause im Biergarten ein. An der Havel und kurz vor dem Schwielowsee liegt Caputh mit dem Sommerhaus von Albert Einstein und dem malerisch am Ufer gelegenen Schloss Caputh samt Park. Das Schloss ist das älteste erhaltene Lustschloss aus der Zeit des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg und beeindruckt mit seiner harmonischen Architektur und der weitläufigen Parkanlage. Ein Halt am Holzsteg in Ferch eröffnet noch einmal weite Blicke über den Schwielowsee, bevor es durch ruhige Uferlandschaften weiter zu einem der nördlichsten Weinberge Brandenburgs geht: dem Werderaner Wachtelberg, wo Straußwirtschaft und ein 6,45 Meter hoher Aussichtsturm zum Verweilen einladen. Den Tagesabschluss bildet Werder mit seiner schmucken Altstadtinsel inmitten der Havel. Urige Fischerhäuser, die rekonstruierte Bockwindmühle, die Heilig-Geist-Kirche mit neugotischem Turm und das Rathaus prägen das Bild. Entlang der Havel geht es schließlich zurück zu unserem Hotel.
Am Morgen bringt uns der Bus nach Tegel. In der Nähe des Schlosses Tegel starten wir zu einer weiteren Radtour entlang der Havelgewässer. Der Tegeler See, der zweitgrößte See Berlins, war bereits im frühen 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel. In dieser Zeit entstand auch die Tegeler Hafenbrücke, die von den Berlinern schnell den Namen „Sechserbrücke“ erhielt – die Überquerung kostete damals fünf Pfennige. Die 1908 als stählerne Fachwerkbogenbrücke errichtete Brücke steht heute unter Denkmalschutz und bietet einen schönen Blick auf den Tegeler Hafen und den See. Entlang der Greenwichpromenade und am Ufer des Tegeler Sees begleiten uns immer wieder Ausblicke auf die Wasserlandschaft und die sieben Inseln des Sees. Die Havelinsel Eiswerder nutzen wir, um die Flussseite zu wechseln und wir erreichen mit dem Kolkkiez, das älteste Siedlungsgebiet der Spandauer Altstadt aus dem 13. Jhdt. Der größte Teile der historischen Altstadt Spandaus ging durch Kriege und Brände verloren, dennoch lohnt ein kleiner Rundgang durch die verbliebenen alten Gassen. Nur wenige Schritte weiter erhebt sich die Zitadelle Spandau, eine der besterhaltenen Festungen der Renaissancezeit. Weiter führt uns der Weg entlang der Havel aus der Stadt hinaus ins ländliche Gatow. Das Straßendorf mit alten Höfen, Kopfsteinpflaster, Bockwindmühle und einer kleinen Badewiese an der Havel hat sich bis heute seinen bäuerlichen Charakter bewahrt. In Alt-Kladow angekommen, nutzen wir die Fähre und genießen eine etwa 20-minütige Schifffahrt über die Havel. Vorbei an der Havelinsel Schwanenwerder eröffnen sich weite Blicke über die Uferlandschaft bis hin zum Großen Wannsee, wo wir an der Dampferanlegestelle Wannsee anlegen. Über die Ronnebypromenade, mitten durch das UNESCO-Welterbe Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin, stets in unmittelbarer Nähe zur Havel passieren wir bedeutende Orte wie: die Liebermann-Villa, das Haus der Wannseekonferenz, den Flensburger Löwen, die Pfaueninsel, die Kirche St. Peter und Paul mit Blick zur Sacrower Heilandskirche, die Glienicker Brücke sowie Schloss und Park Glienicke und Schloss und Park Babelsberg. Durch Potsdam hindurch erreichen wir schließlich unser Hotel, wo wir uns auch an diesem Abend wieder alle zum gemeinsamen Abendessen treffen werden.
An unserem letzten Reisetag nutzen wir den Vormittag, um noch einmal die malerische Flusslandschaft des Havellands mit dem Fahrrad zu erkunden. Ziel ist die Insel Töplitz, eingebettet zwischen Havel, Wublitz, Schlänitzsee und dem Sacrow-Paretzer Kanal. Hier scheint die Natur besonders nah: Wälder, Moore, Hecken, Wiesen und schilfbewachsene Ufer wechseln sich ab, dazwischen versteckte Badestellen, die zum Verweilen einladen. Wir rollen durch die kleinen Siedlungen Alt Töplitz, Leest, Neu Töplitz und das beschauliche Göttin – jede mit ihrem ganz eigenen Charme. Auf den Bergrücken der Insel eröffnen sich nicht nur weite Blicke über das Havelland, sondern auch Einblicke in den regionalen Weinanbau. Bereits im Mittelalter war Brandenburg ein Weinanbaugebiet, und seit Mitte der 1980er Jahre wird hier wieder Wein gekeltert – und wer möchte, kann in der Besenwirtschaft einen Schluck dieses regionalen Weins probieren und den Blick über die sanften Hügel genießen. Über die Wublitzbrücke erreichen wir Natwerder, dessen Dorfkirche 1690 eingeweiht wurde und heute als älteste erhaltene Kirche Potsdams gilt. Sie erzählt von längst vergangenen Zeiten: Sie wurde im Auftrag des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm für 14 bäuerliche Familien aus Bern und Aarau erbaut, die sich auf sein Werben hin hier niederließen, um das Moor- und Feuchtland trockenzulegen und zu bewirtschaften.Mit einem letzten Abstecher zum Schälnitzsee verabschieden wir uns von der idyllischen Landschaft des Havellands, verladen die Räder und treten die Heimreise an.
3 Nächte im Landhotel Potsdam in Golm, 3 km vom Park Sanssouci entfernt. Das Haus verfügt über einen Fahrstuhl. Die Zimmer sind ausgestattet mit: Handyeignung, Internetzugang, Nichtraucherzimmer, Radio, Schreibtisch, Telefon, TV. Das dazu gehörige Badezimmer mit Dusche/WC, Haartrockner. Ein Wellnessbereich mit finnischer Sauna und römischen Dampfbad steht den Gästen kostenfrei zur Verfügung. Im hauseigenen Restaurant werden Sie kulinarisch bestens verwöhnt. Es erwarten Sie eine regionale Küche und eine gut sortierte Auswahl an Weinen. https://landhotel-potsdam.de/
• Fahrt im modernen Reisebus mit Fahrradanhänger
• Radbegleitung auf gesamter Reise
• 1x Tourenbeschreibung pro Zimmer, Zimmer DU/Bad u. WC
• 3x Übernachtung, Frühstücksbuffet
• 3x Abendessen
• 1x Stadtführung per Rad in Potsdam
Stornostaffel: E
„Dieses Reiseangebot ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.“
Die Reise wird unter dem Vorbehalt des Erreichens einer Mindestteilnehmerzahl von 20 angeboten.
Bei Nichterreichen dieser Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt ist der
Reiseveranstalter berechtigt, vom Reisevertrag zurücktreten.
Der Reiseveranstalter wird die Absage der Reise ggf. unverzüglich erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.“
Preise in € pro Person
| Di. 01.09. - Fr. 04.09.2026 ausgebucht | |
| Reisepreis p.P. im Dz | € 665,- |
| EZ-Zuschlag | € 160,- |
Preise in € pro Person
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